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Aktuelles arrow Spielberichte arrow 3. Liga: FC Triesenberg - FC Goldach 2:2 (28.05.2016)
3. Liga: FC Triesenberg - FC Goldach 2:2 (28.05.2016) PDF Drucken E-Mail

Nur ein Remis beim Tabellenvorletzten

Bei herrlichem Sommerwetter in den Bergen vom Fürstentum kam die Mannschaft von Trainergespann Hafner/Müller ganz ordentlich in die Partie. Mit Wüst hütete erstmalig der zweite Torwart das Gehäuse der Gelbblauen und auf der Bank sassen ausnahmslos Junioren der Jahrgänge 1998 und 1999. Riedo besetzte als rechter Aussenverteidiger eine etwas ungewohnte Rolle, aber dies konnte er mit seiner grossen Routine sehr gut verbergen.

Die Gäste vom Bodensee bestimmten das Spiel von Beginn weg und kamen zu guten Chancen. In der 16. Minute trat Bellante eine Ecke von der rechten Seite und in der Mitte stieg Abwehrhüne Kostic am höchsten und bezwang Torhüter Meier ein erstes Mal. Der Führungstreffer ging absolut in Ordnung und die Goldacher machten weiter Druck auf die abstiegsgefährdeten Liechtensteiner. Nach einem wiederum schön vorgetragenen Angriff über die rechte Seite fasste sich Riedo ein Herz und drückte ab. Torhüter Meier konnte den scharf getretenen Ball nicht festhalten und Abdoski staubte zum 2:0 ab.

Nach einer halben Stunde kam es zu einem gröberen Zusammenprall zwischen Meister und Sprenger, welcher als letzter Mann den Goldacher Stürmer nur durch ein Foul vor einem Alleingang auf Torhüter Meier aufhalten konnte. Der Schiedsrichter ahndete diese Szene jedoch nicht einmal mit Gelb. Meister konnte dann noch einige Minuten mittun ehe er 10 Minten später durch Mazreku mit Jahrgang 1999 ersetzt werden musste. Die Gäste kontrollierten das Spiel zusehends und kamen weiter zu Chancen. Doch leider blieben diese ungenutzt. So kam es wie immer im Fussball; Vergibst du die Chancen, bekommst du hinten eine rein. So geschehen drei Minuten vor der Pause, als Schädler nach einem Abpraller aus sieben Metern ungedeckt zum Anschlusstreffer einschieben konnte.

Danach verflachte das Spiel etwas und die Spieler mussten den hohen und ungewohnten Temperaturen Tribut zollen. Die Gangart wurde ebenfalls ruppiger und die Liechtensteiner wussten sich oftmals nur mit harten Fouls zu wehren. So auch in der 75. Minute, als Schädler an der Mittellinie auf Kniehöhe mit einem Sprung, der keiner Ballsportar zugeordnet werden kann, Hanselmann derart niedermähte, dass dieser verletzt vom Platz geführt werden musste. Für ihn kam der 18-jährige Zellweger ins Mittelfeld. Die Aktion hätte eine rote Karte durchaus verdient gehabt, doch der Schiedsrichter zog nur die gelbe Karte.

Nicht so bei der wohl kuriosesten Szene am späteren Samstagabend. Nach einem absolut normalen Zweikampf im Strafraum der Goldacher zeigte der Schiedsrichter Triesenbergs Beck die gelb-rote Karte und Stürmer Abdoski direkt rot. Beide Spieler bekannten auch nach dem Spiel noch, dass niemand nur annähernd ein Foul gesehen, geschweige denn eine Tätlichkeit begangen habe. Dies meldeten denn auch beide Spieler im Anschluss an das Spiel beim Schiedsrichter.

Ebenfalls eine Viertelstunde vor Schluss wechselte Goldachs Trainer Hafner das dritte Mal und brachte mit Joël Mäder einen weiteren 18-jährigen Debütanten, welcher von Di Lorenzo die linke Aussenverteidigerposition übernahm. Obwohl beide Mannschaften mit der gleichen Anzahl Spieler auf dem Feld standen, kamen die Liechtensteiner besser ins Spiel und drückten vehement auf den Ausgleich. Goldach konnte nur noch mit nicht fertig gespielten Kontern ab und zu kleine Nadelstiche setzen. Zwei Minuten vor Schluss war es dann Urschitz, welcher nach einem Getümmel vor Torhüter Wüst zum Ausgleich in die Maschen traf.

Goldach verpasste es einmal mehr, nach einer guten Leistung die kompletten drei Punkte mitzunehmen und Triesenberg darf mit diesem Punkt weiter auf den Verbleib in der Liga hoffen. (niederer)

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